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Sesamöl
Basisöle und ihre pflegende Wirkung
Sesamöl (sesamum indicum)
Die einjährige Sesampflanze ist möglicherweise die älteste Ölpflanze der Menschheit und unterstützt zahlreiche Stoffwechselvorgänge im Körper.
Botanischer Name: Sesamum indicum, Sesamöl
Familie: Pedaliaceae (Sesamgewächse)
Herkunft: Indien, China - vermutlich eine der ältesten Kulturpfanze der Welt
Anwendung: Äußerlich und innerlich - gut erhitzbar, gut für die Nerven
Haupt-Inhaltsstoffe: Ölsäure ca. 40%, Linolsäure ca. 44 %, ca. 14 % gesättigte Fettsäuren, Linolensäure ca. 2%
Die Sesampflanze gehört zur Familie der Pedaliengewächse (Pedaliaceae) und ist eine der ältesten Ölpflanze der Welt. Ursprünglich stammt die bis zu 1,20 m hohe Pflanze mit ihren weiß- bis purpurfarbenen Blüten aus Afrika. Doch auch in Indien und China wird die Pflanze seit Jahrtausenden kultiviert.
Sesamöl ist das Hauptpflegeöl der indischen Heilkunst des Ayurveda. Es bietet eine hervorragende Trägersubstanz für Kräuter und Heilpflanzen. An sich ein erhitzendes Öl, verliert es seine erhitzende Wirkung, wenn Sesamöl als Basis für eine Kräuter-Öl-Abkochung verwendet wird.
Denn Sesamöl hat die Fähigkeit seine Identität aufzugeben und die pflegenden Eigenschaften der zugesetzten Kräuter bzw. Pflanzen aufzunehmen.
Daher ist das Sesamöl für jeden Hauttyp geeignet und bietet einen leichten UV Schutz von 3-4.
Dennoch ist es besser, das Öl vorher auszuprobieren (in der Armbeuge auftragen und über Nacht einwirken lassen) und bei Unverträglichkeit auf Sonnenblumenöl auszuweichen.
Sesamöl ist ein "entgiftendes Öl". Durch den ausgewogenen Anteil an Ölsäure und Linolsäure unterstützt es zahlreiche Stoffwechselvorgänge im Körper. Gleichzeitig kann es nervenberuhigend, stärkend und erdend wirken. Es wirkt gleichermaßen auf Körper und Psyche.
Sesamöl gehört, wie Sonnenblumenöl, zu den halbtrocknenden Ölen, d. h. es besitzt einen geringeren Ölsäuregehalt als nichttrocknende Öle (z. b. Mandelöl) und bis zu 50% Linolsäure und Linolensäure.
Die Haltbarkeit ist gut und Sesamöl wird an der Luft nicht schnell ranzig. Es ist ein blassgelbes Öl und wird durch Kaltpressung aus den Samen gewonnen.
Tipps:
selbstgemachtes Blütenöl
1 Handvoll Lavendelblüten (Rosen- oder auch Jasminblüten) in ein Glasgefäß geben, mit lauwarmen Sesamöl (Alternative zum Mandelöl) übergießen und etwa 1 Woche ruhen lassen. Falls Sie mögen, können Sie noch einen kleinen Edelstein in das Blütenöl geben. Wir verwenden gerne: Hämatit, Rosenquarz oder Bergkristall. Abseihen. Um die Wirkung und den Duft zu intensivieren, versetzen Sie das Öl noch mit einigen Blüten, den Edelstein können Sie ruhig in das fertige Öl wieder dazugeben.
ein köstliches Speiseöl
Der milde und nussige Geschmack verfeinert Salate und Gemüse. WOK-Gerichte zaubern ganz schnell eine asiatische bzw. orientalische Stimmung auf den Tisch.
Dazu verwenden Sie Gemüse Ihrer Wahl (z. B. Karottenstifte, Brokkoliröschen, Jungzwiebeln, Zucchinischeiben, kleingeschnittene Champignons,...). Sesamöl im WOK erhitzen, Gemüse knackig anrösten. Salzen, würzen.
Mögliche Gewürzmischung: Koriander, Kardamom, Ingwer - je ein Viertel Teelöffel. Ein Hauch Chilli - für die, die es nicht so scharf mögen bzw. großzügig für die, die die Schärfe in Gerichten gerne mögen.
Duftenden Basmatireis oder gekochte Erdäpfeln als Beilage.